Barock – Rokoko


Die Formen des Barocks wenden sich immer mehr hin zu figuralen oder organischen Strukturen – vom verschlungenen Akanthus-Blattwerk über Sonnenstrahlen bis zu Götterfiguren oder Putten. Die stark plastisch gearbeiteten Rahmen des 17. Jh. sind oft vergoldet und besonders prachtvoll, während das Rokoko im 18. Jh. sich leichteren, zierlichen Designs zuwendet und die Rahmen auch oft weiß oder zartfarbig gefasst sind.

Die Formen des Hochbarocks wurden im Historismus besonders gerne wieder aufgegriffen. In der Barockzeit kommt gleichzeitig mit dem Siegeszug des Leinwandbildes in größeren Formaten der Keilrahmen auf, wie er heute noch verwendet wird. Die „Rahmenmanufaktur“ verfügt über eine große Mustersammlung an barocken Rahmen, die in originalen Techniken von Hand passend zum Gemälde gefertigt werden.

Diese Rahmen passen nicht nur zu barocken Bildern, sondern werden auch gerne für Werke vom Historismus bis zur Klassischen Moderne verwendet.


Flämische Rahmen


Die flämische Malerei des 17. Jahrhunderts nimmt innerhalb der frühen Barockmalerei eine Sonderstellung ein, da sie immer stark gesammelt wurde. Wir fertigen für flämische Kunst die passenden Rahmen nach historischen Mustern – typisch für diese sind breite Rahmenformen in dunklen Holztönen oder schwarzer Fassung mit handgefrästen Ripp- bzw. Wellenleisten.